Lisa Badum ist „2026-2027 Obama Europe Leader“

Pressemitteilung

Berlin, 22.09.2026

Die Obama Foundation hat die Aufnahme von Lisa Badum MdB (Bündnis 90/Die Grünen) in ihr Leaders-Programm bekanntgegeben. Sie gehört damit zu einer Gruppe von rund 150 engagierten Menschen aus der ganzen Welt, die die diesjährige Kohorte bilden. Nach einem kompetitiven Auswahlverfahren wurde Lisa Badum unter tausenden Bewerbungen als eine von 35 Führungspersönlichkeiten für das Programm „Leaders Europe“ ausgewählt. Als Obama Europe Leader erhält sie ein Training in wertebasierter Leadership und bekommt die Chance, sich mit den anderen Teilnehmenden zu vernetzen, um noch besser für Veränderung und eine starke Demokratie kämpfen zu können.

„Ich freue mich sehr über die Aufnahme in das Leaders-Programm der Obama Foundation,“ sagt Lisa Badum. „Die katastrophalen Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt sind ein unüberhörbares Signal, dass das politische Handwerk sich verändert hat und dass Politiker:innen sich international vernetzen und ihre Fähigkeiten schärfen müssen. Dementsprechend möchte ich meine Erfahrungen aus der politischen Arbeit in Oberfranken und Berlin in dieses internationale Netzwerk einbringen und zugleich neue Ideen und Verbündete für meine politische Arbeit mit nach Hause nehmen.“

In ihrer Arbeit als Bundestagsabgeordnete für Bamberg und Forchheim verbindet Lisa Badum den konsequenten Kampf für unsere Demokratie und gegen Rechtsextremismus mit einer klaren klimapolitischen Agenda. Ein zentrales Projekt für sie ist der Einsatz gegen die neue fossile Abhängigkeit Europas von amerikanischem Flüssiggas (LNG) und für eine europaweite Zusammenarbeit zur Stärkung erneuerbarer Energien und echter Versorgungssicherheit.

Hintergrund

Zu den früheren Obama Europe Leaders aus Deutschland gehören u.a. Luisa Neubauer und Katharina Schulze. Als Teil des achtmonatigen Programms kommen die Teilnehmer:innen wöchentlich virtuell zusammen. Die Sitzungen sind darauf ausgelegt, sie dabei zu unterstützen, echte Veränderungen voranzutreiben. Sie verfeinern ihre Führungsqualitäten, bauen Beziehungen zu anderen Teilnehmer:innen auf und tauschen sich mit Vordenker:innen sowie Mitgliedern der Obama-Foundation-Community aus. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, an virtuellen Formaten und besonderen Events teilzunehmen – darunter auch Gespräche mit erfahrenen Mentor*innen aus dem globalen Netzwerk der Stiftung.

Das 2020 ins Leben gerufene Programm „Leaders Europe“ baut auf dem Erbe der Obamas und ihrem tiefen Engagement für die Region auf. Der Fokus liegt auf gemeinsamen Werten und ethischer Führung. Das Programm schafft ein Netzwerk von Führungspersönlichkeiten, die in ihren Gemeinschaften auf dem gesamten Kontinent und weltweit innovative Veränderungen vorantreiben. Der Jahrgang 2026-2027 der 35 europäischen Leaders stammt aus 21 Ländern und arbeitet in einem breiten Spektrum von Themenbereichen, darunter Demokratie und bürgerschaftliches Engagement, Menschenrechte und soziale Inklusion, Klima und Energie, Kunst und Kultur sowie Technologie und Informationsintegrität.

Das Obama Foundation Leaders Programm zielt darauf ab, aufstrebende Führungspersönlichkeiten aus Afrika, dem asiatisch-pazifischen Raum, Europa und den Vereinigten Staaten zu inspirieren, zu stärken und zu vernetzen, damit sie ihre jeweiligen Gemeinschaften und die Welt verändern können. Weitere Informationen unter obama.org/leaders.

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Bamberg, 15.09.2026

800 Euro für den Bamberger Verhütungsmittelfonds: Die Bundestagsabgeordnete Lisa Badum (Bündnis 90/Die Grünen) und Gastronom Sven Goller haben den Erlös der Aktion „Badum bedient” an die Bamberger Schwangerenberatungsstellen übergeben. Entgegengenommen wurde die Spende von Freya Zechmair (pro familia Bamberg), Martina Moreth (donum vitae Bamberg) und Iris Jacob, Landratsamt Bamberg.

Die Unterstützung kommt offenbar zur rechten Zeit: Bei der Übergabe berichtete Zechmair, dass der Verhütungsmittelfonds vollständig ausgeschöpft war. Mit ihm werden Menschen unterstützt, für die die Kosten von Verhütungsmitteln eine finanzielle Hürde darstellen.

„Dass der Fonds gerade bei null Euro angekommen war, zeigt, wie dringend diese Unterstützung gebraucht wird. Die 800 Euro können unmittelbar Menschen in Bamberg helfen. Selbstbestimmte Familienplanung darf keine Frage des Geldbeutels sein“, sagt Lisa Badum. „Mein Dank gilt allen, die auf der Sandkerwa bei uns am Tresen waren, Trinkgeld gegeben oder gespendet haben.“

Das Geld war bei Badums Spenden-Schicht am Kleinstadthafen während der Bamberger Sandkerwa zusammengekommen. Arbeitslohn, Trinkgelder und Spenden flossen in den Spendentopf, dessen Summe anschließend auf insgesamt 800 Euro aufgestockt wurde.

Gastronom Sven Goller erklärt: „Die Sandkerwa steht für Gemeinschaft. Umso schöner ist es, wenn daraus auch konkrete Unterstützung für Menschen in Bamberg entsteht. Vielen Dank an alle, die mitgemacht und gespendet haben.”

Freya Zechmair betont: „Die Spende erreicht uns wirklich im richtigen Moment. Der Verhütungsmittelfonds war gerade vollständig ausgeschöpft. Mit den 800 Euro können wir nun wieder ganz konkret Menschen unterstützen, für die sichere Verhütung sonst nur schwer finanzierbar wäre. Dafür sind wir sehr dankbar.”

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Bamberg, 18.08.2026

Doppeltes Highlight am Sonntagnachmittag: Neben der Spendenaktion erwartet die Gäste am Leinritt auch ein Auftritt des Frauenchors „Sommerzimmer“.

Unter dem Motto „Badum bedient: Die Spenden-Schicht am Kleinstadthafen“ tauscht die Bamberger Bundestagsabgeordnete Lisa Badum (Bündnis 90/Die Grünen) das politische Parkett gegen den Tresen: Am Sonntag, den 23. August 2026, wird sie von 14:00 bis 17:00 Uhr auf der Bamberger Sandkerwa am „Kleinstadthafen“ (Leinritt 11a) Cocktails und Kaltgetränke ausschenken. Der gesamte Erlös ihrer Arbeit fließt als Spende an den Verhütungsmittelfonds der Bamberger Schwangerenberatungsstellen. Ein weiterer guter Grund für einen Besuch am Kleinstadthafen an diesem Nachmittag: Ab 14:15 Uhr steht dort ein Live-Auftritt des renommierten Bamberger Frauenchors „Sommerzimmer“ an.

Gemeinsam mit den Betreibern des Kleinstadthafens, Sven Goller und René Tröger, lädt die Grünen-Politikerin zu einem entspannten und solidarischen Sonntagnachmittag ein. Um eine möglichst hohe Spendensumme für den Verhütungsmittelfonds zu erzielen, stiftet Badum ihren gesamten Arbeitslohn, der von Betreibern des Kleinstadthafens, Sven Goller und René Tröger, am Ende großzügig aufgestockt wird. Zudem wird es einen speziellen „Soli-Drink“ auf der Karte geben, dessen Erlös dem guten Zweck zugutekommt. Für alle Gäste, die die Aktion zusätzlich unterstützen möchten, steht am Tresen eine Spendenbox bereit.

Lisa Badum freut sich auf ihren Einsatz: „Die Sandkerwa ist das Herzstück unserer Bamberger Feierkultur – ein Ort der Begegnung und des Miteinanders. Ich freue mich riesig darauf, bei ‚Badum bedient‘ hinter dem Tresen zu stehen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und dabei ein so wichtiges Projekt wie den Verhütungsmittelfonds zu unterstützen. Selbstbestimmte Familienplanung und gesundheitliche Vorsorge dürfen keine Frage des Geldbeutels sein. Dass an diesem Nachmittag auch noch der Chor \’Sommerzimmer\‘ am Leinritt auftritt, sorgt für die perfekte Atmosphäre, um gemeinsam anzustoßen und Gutes zu tun!“

Alle Bambergerinnen, Bamberger und Gäste aus der Region sind herzlich eingeladen, am Sonntagnachmittag am Leinritt vorbeizuschauen.

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Bamberg, 07.08.2026

KfW-Zahlen: Förderzusagen für klimafreundliche Heizungen in Bamberg und Forchheim steigen um rund 40 Prozent

Immer mehr Menschen in Bamberg und Forchheim entscheiden sich für eine klimafreundliche Heizung. Das zeigen die aktuellen Förderzahlen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für das erste Halbjahr 2026. Insgesamt wurden in Stadt und Landkreis Bamberg sowie im Landkreis Forchheim 1.247 Förderzusagen für klimafreundliche Heizungen erteilt. Die KfW weist dafür 2.253 geförderte Wohneinheiten aus. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 893 Förderzusagen und 1.639 geförderte Wohneinheiten. Damit stieg die Zahl der Förderzusagen innerhalb eines Jahres um rund 40 Prozent, die Zahl der erreichten Wohneinheiten um rund 37 Prozent.

Heizungsförderung wird immer stärker angenommen

Besonders deutlich ist die Entwicklung bei der Förderung klimafreundlicher Heizungen für Privatpersonen. Im Landkreis Bamberg stieg die Zahl der Förderzusagen innerhalb eines Jahres von 446 auf 602, ein Plus von rund 35 Prozent. Im Landkreis Forchheim erhöhte sie sich von 342 auf 489, ein Plus von rund 43 Prozent. In der Stadt Bamberg stieg die Zahl von 105 auf 156 Förderzusagen und damit um fast 49 Prozent.

Dazu erklärt Lisa Badum, Bundestagsabgeordnete für Bamberg und Forchheim (Bündnis 90/Die Grünen) und Sprecherin für Klimapolitik der grünen Bundestagsfraktion: „Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Menschen in Bamberg und Forchheim wollen raus aus der Heizkostenfalle Öl und Gas und investieren in moderne, klimafreundliche Heizungen. Die positive Entwicklung spricht für die Attraktivität der Förderprogramme, die wir in grüner Regierungszeit aufgelegt haben. Allein innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Förderzusagen hier bei uns um rund 40 Prozent gestiegen. Das zeigt: Die Rahmenbedingungen passen und viele Menschen packen die Wärmewende an.“

Zahlen vor Ort erzählen eine andere Geschichte als die Bundesregierung

Badum kritisiert deshalb den Kurswechsel der schwarz-roten Bundesregierung beim Heizen. Mit dem im Juli beschlossenen Gebäude-Modernisierungs-Gesetz hat die Koalition aus CDU, CSU und SPD die bisherige Vorgabe gestrichen, wonach neu eingebaute Heizungen grundsätzlich zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen. Neue Öl- und Gasheizungen bleiben damit länger möglich. Die Bundesregierung begründet ihren Kurs damit, das bisherige Gesetz habe Menschen verunsichert und Investitionen gebremst.

Badum hält dieser Darstellung die Entwicklung vor Ort entgegen: „Die Bundesregierung erzählt seit Monaten, die Politik der vergangenen Jahre sei gescheitert und die Menschen hätten nicht mitgemacht. Die Zahlen aus Bamberg und Forchheim beweisen das Gegenteil. Die Nachfrage nach Heizungsförderung ist massiv gestiegen. Statt diese Erfolgsgeschichte weiter auszubauen und den Menschen Planungssicherheit zu geben, öffnet Schwarz-Rot ausgerechnet jetzt wieder die Tür für neue Öl- und Gasheizungen.“

Planungssicherheit statt Rückschritt

Badum kritisiert zudem die Änderungen bei der Heizungsförderung. Wer heute in eine klimafreundliche Heizung investiert, braucht verlässliche Rahmenbedingungen und nicht ständig neue Regeln. 
Dabei bezieht sich Badum darauf, dass die Bundesregierung zum 21. Juli die konkrete Ausgestaltung der Heizungsförderung verändert hat. So sinkt der Förderdeckel von bislang 30.000 auf zunächst 28.000 Euro förderfähige Kosten und soll danach halbjährlich weiter zurückgehen. Auch der Klimageschwindigkeitsbonus wird schrittweise abgesenkt.

Lisa Badum: „Gerade jetzt ist es das falsche Signal, die Unterstützung für den schnellen Umstieg zurückzufahren. Wir brauchen eine verlässliche, langfristige und sozial gerechte Förderung, die Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen besonders unterstützt. Wer heute eine klimafreundliche Heizung einbaut, macht sich unabhängig von teuren und unsicheren Fossil-Importen aus Krisenregionen und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.“

Für Badum zeigen die aktuellen KfW-Zahlen deshalb, dass die Wärmewende vor Ort längst stattfindet: „Klimaschutz funktioniert, wenn wir Menschen dabei unterstützen, die bessere Alternative zu wählen. Genau das sehen wir hier bei uns in Bamberg und Forchheim. Die Merz-Regierung muss aufhören, diese Dynamik auszubremsen und sollte sie stattdessen unterstützen.“

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Bamberg, 03.08.2026

Angesichts der aktuellen Extremtemperaturen von bis zu 38 Grad im Schatten in Bamberg und Forchheim warnt die Bundestagsabgeordnete Lisa Badum (Bündnis 90/Die Grünen) vor den massiven gesundheitlichen Gefahren. Nach Gesprächen mit verschiedenen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in ihrem Wahlkreis fordert Badum konkrete finanzielle und bauliche Hilfen vom Bund, um die Einrichtungen und das Personal beim Hitzeschutz nicht länger im Stich zu lassen.

Alarmierende Zustände in Pflegeheimen und Kliniken

Um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen, hatte Lisa Badum im Nachgang der Juni-Hitzewelle bei Krankenhäusern, Seniorenzentren und sozialen Einrichtungen in Bamberg und Forchheim nachgefragt, wie gut diese auf Extremtemperaturen vorbereitet sind. Die Rückmeldungen zeichnen ein alarmierendes Bild: Pflegekräfte und medizinisches Personal tun alles, um Patientinnen, Patienten und Bewohnerinnen und Bewohner trotz der Extremhitze zu schützen – von der konsequenten Trinkmengenüberwachung bis zu angepassten Tagesabläufen sowie dem Einsatz von Ventilatoren und Rollos. Doch bei Gebäuden und Finanzierung stoßen die Einrichtungen zunehmend an ihre Grenzen.

Oftmals handelt es sich um ältere Gebäude, die sich stark aufheizen und baulich nicht gut auf anhaltende Extremhitze vorbereitet sind. Für dringend notwendige Maßnahmen wie die Klimatisierung von Räumen oder Verschattung fehlen schlichtweg die Fördermittel. Zudem weisen die Einrichtungen darauf hin, dass neue Betriebskosten für Hitzeschutz durch die stark angespannten Haushalte der Sozialhilfeträger oft gar nicht refinanziert werden können.

Dennoch nimmt das Bundesumweltministerium gerade in diesem Jahr keine Förderanträge für Klimaschutz in sozialen Einrichtungen mehr an. Badum hierzu: „Ich kann diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen. Wir müssen die Einrichtungen jetzt unterstützen, damit sie spätestens nächstes Jahr wirklich gut gerüstet sind. Weiter den Kopf in den Sand stecken, kann Leben kosten.“

Fast 10.000 Hitzetote seit April

„Während man bei über 30 Grad vielleicht an einen Ausflug ins Freibad denkt, bedeutet diese Hitze für junge, kranke und ältere Menschen in unseren Einrichtungen akute Lebensgefahr“, warnt Lisa Badum. Wie dramatisch die Lage bereits ist, zeigen aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI): Allein zwischen Anfang April und Mitte Juli dieses Jahres sind in Deutschland schätzungsweise 9.800 Menschen aufgrund hoher Temperaturen gestorben. Das ist ein trauriger Rekord, der bereits jetzt die Gesamtzahlen der vergangenen Jahre deutlich übertrifft. 

Seit dem Jahr 2000 in Deutschland sind 99 Prozent aller extremwetterbedingten Todesfälle auf Hitzeereignisse zurückzuführen, was Hitze zum tödlichsten Extremwetter macht (1). „Hitzeschutz ist eine Frage der Gesundheit“, so Badum weiter . „Die Antworten zeigen deutlich: Das Personal arbeitet am Limit, aber ohne finanzielle Rückendeckung für bauliche Maßnahmen kämpfen die Einrichtungen auf verlorenem Posten.“

Grüne fordern „Green Hospitals“ und Klima-Solar-Programm

Um die Situation in den sozialen Einrichtungen schnellstmöglich zu verbessern, verweist Badum auf ein umfassendes Antragspaket der Grünen im Bundestag:

„Wir dürfen die Menschen in unseren Pflegeheimen und Krankenhäusern mit den Folgen der Erderhitzung nicht alleine lassen. Die aktuellen Sterbezahlen müssen ein Weckruf sein! Wirksamer Hitzeschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die jetzt finanziell abgesichert werden muss. Für den Schutz der Patientinnen, Patienten und der Belegschaften“, so Lisa Badum.

Quellen:

(1) https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/M-O/Merkblaetter/merkblatt-klimawandelfolgen-in-deutschland-04.pdf?__blob=publicationFile&v=4

(2) https://dserver.bundestag.de/btd/21/063/2106343.pdf

(3) https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/dateien/downloads/autor_innenpapiere/Katharina_Droege_Aktionsplan_gegen_den_Hitze-Sommer.PDF

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Bamberg, 24.07.2026

Pizza auf der Picknickdecke, Kaltgetränke in der Hand – und dazu Diskussionen über Hitzeschutz an Schulen, Rechtsextremismus, Gleichberechtigung und soziale Medien: Auf der Bamberger Jahnwiese wurde am vergangenen Dienstagabend deutlich, wie viel junge Menschen politisch zu sagen haben. Zwei Stunden lang diskutierten Jugendliche mit der oberfränkischen Bundestagsabgeordneten Lisa Badum über die Fragen, die sie beschäftigen – direkt, kritisch und auf Augenhöhe.

Konzipiert und organisiert wurde das Event von vier Jugendlichen des von Lisa Badum initiierten „Gen-Z-Projekts“. Cornelius, Mitorganisator des Abends, zieht ein positives Fazit: „Bei Pizza & Politik konnten wir die Themen, die uns in den vergangenen Monaten beschäftigt haben, für noch mehr junge Menschen öffnen. Besonders wichtig war uns, einen Raum zu schaffen, in dem man direkt mit einer Bundestagsabgeordneten diskutieren und auch kritische Fragen stellen kann. Der Plan ist voll aufgegangen!“

„Mir macht der Abend vor allem Hoffnung. Wenn Friedrich Merz junge Menschen als faul darstellt, weiß er offensichtlich nicht, wovon er spricht”, sagt Badum zum Engagement der Jugendlichen. Über fünf Monate hinweg trafen sich diese monatlich mit der Abgeordneten zum „Reverse Mentoring“. Ziel des Projekts ist es, der Bundespolitikerin einen ungefilterten Einblick in die Lebensrealität und die Positionen junger Menschen zu geben. Die Jugendlichen konnten außerdem ein einwöchiges Praktikum im Deutschen Bundestag in Berlin absolvieren und Badum bei zahlreichen Terminen im Wahlkreis begleiten

„Wir diskutieren ständig über Entscheidungen, die vor allem die Zukunft junger Menschen betreffen, egal ob Wehrpflicht, Rente oder Klimaschutz. Trotzdem werden junge Menschen zu selten direkt gefragt, was sie brauchen, um auch in Zukunft ein gutes Leben zu haben. Genau das wollen wir mit dem Projekt ändern. Die erste Runde ist nun abgeschlossen und ich freue mich auf die nächste Gruppe”, erklärt Badum.

Wer sich für die Teilnahme an der nächsten Runde des Gen-Z-Projektes interessiert, kann sich beim Büro von Lisa Badum melden: lisa.badum.wk@bundestag.de.

Die Themen des Abends im Überblick:

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Forchheim, 15.07.2026

Badum: „Zusage bis 2030 ist keine Lösung, sondern eine Galgenfrist“

Nach monatelangem öffentlichem Druck hat das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr zugesagt, das DB-Reisezentrum am Bahnhof Forchheim bis Ende 2030 zu erhalten. Die Forchheimer Bundestagsabgeordnete Lisa Badum (Grüne) begrüßt dies zunächst, warnt jedoch: Nach den eigenen Angaben von Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) ist im neuen Verkehrsdurchführungsvertrag zur S-Bahn Nürnberg, dessen Ausschreibung bereits läuft, keine personenbediente Beratung in Forchheim mehr vorgesehen. Die Frist bis 2030 sei damit keine offene Verhandlungsperspektive, sondern der Countdown zur endgültigen Schließung.

Vorgeschichte: Drohende Schließung schon Ende 2026 abgewendet

Badum hatte sich direkt an die Deutsche Bahn gewandt, nachdem Überlegungen bekannt geworden waren, das Reisezentrum am Bahnhof Forchheim schon zum Jahresende 2026 zu schließen. Gemeinsam mit dem öffentlichen Druck durch die Petition der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (fast 800 Unterschriften), dem Engagement der Stadt Forchheim und einem Schreiben des CSU-Landtagsabgeordneten Michael Hofmann an den Minister konnte zunächst die weitere Öffnung über das Jahresende hinaus erreicht werden. Nun teilte Minister Bernreiter in einem Schreiben mit, dass der Weiterbetrieb bis zum Ende des laufenden Verkehrsdurchführungsvertrags der S-Bahn Nürnberg Ende 2030 gesichert sei.

Badum: Freude über den Aufschub, aber keine Entwarnung

„Ich freue mich über jede gute Nachricht für die Fahrgäste am Bahnhof Forchheim“, erklärt Badum. „Mein Nachhaken bei der Bahn, das Schreiben von Herrn Hofmann, der Einsatz der Stadt Forchheim und die Petition der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft mit fast 800 Unterschriften – all das hat zusammengewirkt. Zunächst konnten wir erreichen, dass das Reisezentrum über das Jahresende hinaus geöffnet bleibt, jetzt liegt sogar eine Zusage bis 2030 vor. Dieser Erfolg ist das Ergebnis vieler engagierter Stimmen.“

Das Aber: Fristende statt Zukunftslösung

Bei genauerer Lektüre des Ministerschreibens zeigt sich jedoch, dass die Zusage bis 2030 keine langfristige Lösung darstellt. Bernreiter selbst schreibt, der Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) habe für den neuen Verkehrsvertrag „eine Fortführung nicht mehr berücksichtigen können“, da die Nachfrage in Forchheim nach den geltenden landesweiten Vorgaben für neue Ausschreibungen „bei weitem nicht hoch genug“ sei. Die Fahrgäste hätten mit der Garantie bis Ende 2030 „genug Zeit für die Umstellung“ – eine Formulierung, die nach Badums Lesart nichts anderes bedeutet als eine Übergangsfrist zur Vorbereitung der endgültigen Schließung.

„Es gibt einen Wehmutstropfen“, so Badum. „2030 ist kein neuer Verhandlungstermin, sondern nach den eigenen Worten des Ministers die Frist, die den Fahrgästen \’genug Zeit für die Umstellung\‘ geben soll. Sprich: Vorbereitung für die endgültige Schließung.“

Badum sieht Verantwortung bei der Staatsregierung

Badum macht die CSU-geführte Staatsregierung für diese Entwicklung verantwortlich: „Die Verantwortung dafür liegt bei der CSU-geführten Staatsregierung selbst. Laut Minister Bernreiter sieht der Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft in der bereits laufenden Ausschreibung für den neuen Verkehrsdurchführungsvertrag keine personenbediente Beratung in Forchheim mehr vor. Minister Bernreiter selbst ist Vorsitzender genau dieses Aufsichtsrates. Es sind seine eigenen landesweiten Vorgaben für neue Ausschreibungen, dank denen Forchheim jetzt gestrichen werden soll.“

„Es ist also die Staatsregierung, die Axt an den langfristigen Erhalt des Service in Forchheim legt“, kritisiert Badum weiter.

Ehrliche Debatte statt stiller Abwicklung

„Das passiert jetzt alles, ohne dass überhaupt eine ehrliche Debatte darüber geführt werden konnte, wie die persönliche Beratung auch in Zukunft noch möglich bleiben kann“, so Badum. „Nicht alle Reisenden können oder wollen digitale Kanäle nutzen. Ein inklusives Mobilitätsangebot darf nicht allein nach Renditegesichtspunkten bewertet werden.“

Badum kündigt an, sich weiter für eine dauerhafte Lösung einzusetzen: „Ich will diese Entscheidung aus München nicht hinnehmen. Die BEG und der Freistaat Bayern dürfen jetzt nicht einfach viereinhalb Jahre verstreichen lassen. Sie müssen gemeinsam mit allen Beteiligten rechtzeitig eine tragfähige Anschlusslösung erarbeiten, damit die persönliche Beratung 2030 nicht ersatzlos wegfällt. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen.“

Hintergrund

Der Bahnhof Forchheim wird intensiv genutzt: An einem durchschnittlichen Schultag wurden zuletzt mehr als 9.300 Ein- und Ausstiege gezählt. Das Reisezentrum mit persönlicher Beratung ist das einzige seiner Art im gesamten Landkreis Forchheim.

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Wir vom Gen Z Projekt laden alle Interessierten aus Bamberg und Umgebung zur Veranstaltung „Pizza und Politics\“ mit der Bundestagsabgeordneten Lisa Badum ein.

Wir und Lisa freuen uns darauf, mit Euch bei einem gemeinsamen Abend ins Gespräch zu kommen und über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Damit haben wir uns auch die letzten Monate im Projekt beschäftigt.

In ungezwungener Atmosphäre wollen wir Perspektiven austauschen und unserer Bundestagsabgeordneten mitgeben, was junge Menschen wirklich bewegt. Pizza und Getränk gehen auf Lisa.

📅 Dienstag, 14. Juli 2026
🕕 ab 18 Uhr
📍 Jahnwiese Bamberg
👥 für alle unter 30

Pressemitteilung

Bamberg, 07.07.2026

Eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums belegt, wie massiv ländliche Regionen von der Energiewende profitieren. Das oberfränkische Wunsiedel wird darin als bundesweites Musterbeispiel gefeiert. Für die oberfränkischen Grünen-Abgeordneten MdL Ursula Sowa und MdB Lisa Badum ist klar, dass der „Wunsiedler Weg“ zeigt, wie lokale Wertschöpfung funktioniert.

Nach dem Niedergang der Porzellanindustrie drohte Wunsiedel der Absturz. Doch die Stadt steuerte frühzeitig um, baute eigene Wind- und Solaranlagen und produziert heute sogar grünen Wasserstoff. Inzwischen sind die Stadtwerke der größte Gewerbesteuerzahler der Kommune. Die Gewinne fließen direkt zurück an die Menschen vor Ort: Die Mehreinnahmen finanzieren den gezielten Kita-Ausbau, Schulsanierungen und ein schnelles Glasfasernetz. Weil sich die Bürgerinnen und Bürger zudem finanziell an den Anlagen beteiligen können und von günstiger, regionaler Energie profitieren, ist die Akzeptanz für die Energiewende vor Ort enorm hoch.

Statt des einst prognostizierten Einwohnerschwunds verzeichnet Wunsiedel heute sogar wachsende Zuzugs- und Geburtenzahlen – Wartelisten für Kitaplätze gibt es trotzdem keine. Laut Studie soll die lokale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien deutschlandweit bis 2033 auf 21 Milliarden Euro jährlich steigen, wovon mehr als die Hälfte direkt in den Kommunen bleibt. Ursula Sowa fordert daher ein Umdenken in der Landespolitik: „Wunsiedel hat die Demografie-Prognosen auf den Kopf gestellt. Der Freistaat muss jetzt alle bürokratischen Hürden abbauen, damit ganz Bayern von diesem Modell profitieren kann.“

Für Lisa Badum ist Wunsiedel der beste Beweis für die Vorteile erneuerbarer Energie: „Die Energiewende ist kein Kostenfaktor, sondern ein Konjunkturprogramm für den ländlichen Raum. Was in Oberfranken kann, kann ganz Deutschland. Statt des fossilen Rückschritts, den uns Katherina Reiche aufzwingen will, brauchen wir volle Kraft für die erneuerbare Zukunft, damit Kommunen überall diesen Weg gehen können.“